Bulldogs von der Stubentränke
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Wir über uns



Seit dem Jahr 1978 besitzt mein Mann Bulldogs und hatte im Jahr 1979 den ersten Wurf. Im Jahr 1987 habe ich meinen Mann und die Bulldoggen kennen- und liebengelernt. Meine ursprüngliche panische Angst vor Hunden hat sich gewandelt in absolute Liebe, nichts ist mit dem Bulldog vergleichbar.
Da bei dem Bulldog Freud und Leid sehr nahe liegen können, lehrte die Zeit mich, dass ich nicht an andere ( Zuchtwart, Verein, Tierarzt) Erwartungen diesbezüglich stellen kann, sondern durch stetiges Lernen das eigene Wissen vergrößern muss, das auch zu einem Umdenken in vielen Punkten führte.
Aus Gründen, die vereininternes betrifft und wir deshalb nicht erörtern möchten, entschlossen wir uns (mein Mann nach 25 Jahren Mitgliedschaft) den ACEB zu verlassen und entschied mich für eine Mitgliedschaft im IRJGV.
Wir hatten und werden auch in Zukunft immer eine kleine Hobbyzucht haben. Wir setzen die Gesundheit als Zuchtziel an oberste Stelle ohne die Rassereinheit und den Standard zu verlassen, ebenso legen wir großen Wert auf den Charakter und dass unsere Hunde ein glückliches, gesundes Leben führen können.
Hier ein paar Beispiele, was uns wichtig ist:
Wir halten ein normales Belegen und eine normale Geburt statt Kaiserschnitt für erstrebenswert. Selbstverständlich lassen auch wir einen Kaiserschnitt machen, wenn es notwendig wird. Aber auch wenn eine Normalgeburt viel mehr Nerven und Geduld kostet, nichts ist schöner als der Augenblick, wenn ein Welpe normal geboren wird und an die Zitze angelegt werden und trinken kann. Hier ist allerdings auch aufzuführen, dass unsere Hunde normalgroße Köpfe und bei der Geburt meist einen etwas länglicheren Kopf haben und über eine Nase verfügen, die normales Saugen an der Zitze zulässt. Genauso wichtig für eine Normalgeburt ist eine gut entwickelte und gewinkelte Hinterhand. Um die Rassereinheit und die Abstammung zu belegen und Genmaterial einzulagern, lassen wir Genprofile von Eltern und ihren Nachkommen erstellen und anschließend eine Abstammungsurkunde (siehe unter Genvertrag, auf dessen Basis das Blut abgenommen und verschickt wird).
Aber wie bei jedem Menschen ist es auch beim Tier, dass es keine genetische Vollkommenheit gibt und Positives mit Negativem gekoppelt ist. Es existiert das Gutachten zur Auslegung des § 11b des Tierschutzgesetztes und dieses habe ich als Züchter zu beachten. Ich vertrete die Ansicht, die gesundheitliche Situation des Bulldogs muss nicht durch Einkreuzungen verbessert werden, sondern durch andere Schwerpunktsetzung.
Die Zukunft wird in der Genetik längerfristig viele neue Erkenntnisse bringen, aber dies soll uns nicht Angst machen, sondern als Chance erkannt werden. Deshalb haben wir jetzt unsere Untersuchungen um MH und HUU erweitert.
Die medizinische Betreuung unserer Bulldogs vertrauen wir den Tierärztinnen

Frau Dr. Hagen (www.villavet.de),
Frau Perk (www.tierklinik-sandpfad.de),
Frau Dr. Wiegand (www.vetpet.de) an,

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