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FAQs
Frequently Asked Questions ( = häufig gestellte Fragen)
Was ist Ihr Zuchtziel? Wir sind engagierte Liebhaber und Züchter der Rasse Bulldog; in Deutschland oft auch English Bulldog oder Englische Bulldogge genannt. Unser Zuchtziel ist es, rassetypische und rassereine, wesensfeste, gesunde Bulldogs zu haben, ohne Extremzucht zu betreiben. Wir streben normale Proportionen an. Haben bzw. sind die Welpen...? Die Welpen sind selbstverständlich mehrfach entwurmt und geimpft. Sie sind gechipt, besitzen einen EU-Heimtierausweis, eine Ahnentafel vom IRJGV, ihr persönliches Genzertifikat und einen Abstammungsnachweis und ebenso eine Kopie von ihrem Wurfabnahmeschein mit Gesundheitsbescheinigung. Was benötigt ein Welpe als Erstausstattung? Eine bis mehrere Schlafstätten, am Anfang reichen einige Decken. Sie haben meist in mehreren Räumen Plätze, an denen sie sich ausruhen (dies hängt von dem Aufenthaltsort ihrer Menschen ab), wenn die Möglichkeit dazu besteht. Körbchen, Bettchen oder ähnliches kann auch später mit dem Hund gemeinsam ausgesucht werden. Zusätzlich wird benötigt: ein Halsband, besser ein Trekking-Geschirr und eine Leine, sowie Wasser- und Futternapf (wenn möglich aus Edelstahl), einige Spielzeuge (Bulldogtauglichkeit beachten) und etwas zum Nagen. Es ist zu überlegen, wie der Hund im Auto transportiert wird, da im Auto Sicherungspflicht (Versicherungsschutz!) besteht. Alles andere ergibt sich mit der Zeit. Was verursacht ein Hund an Kosten? Neben dem Anschaffungspreis kommen noch Futterkosten, Hundesteuer und Hundehalterhaftpflicht hinzu, sowie ferner Tierarztkosten zu berücksichtigen sind, eventuell Hundeschule und die Erstausstattung. Fütterung Eine generelle Empfehlung wird nicht gegeben. Die Welpen bekommen am Anfang ihr gewohntes Futter mit, die weitere Vorgehensweise wird individuell besprochen. Dies hängt auch vom normalen Tagesablauf des Welpen ab, weiteren Haustieren usw. Wir füttern sowohl Roh- und Frischfutter als auch Fertigfutter, um den Welpen nicht auf eine Art festzulegen. Zum Thema Rohfütterung gibt es Informationen auf: www.barfers.de. Um Fehlfütterung zu vermeiden muss man sich bei ausschließlicher Frischfütterung sehr genau informieren, ansonsten ist es besser Fertigfutter zu benutzen und dies mit einer kleinen Portion frischer oder selbst zubereiteter Nahrung zu kombinieren (Zufütterung in die Tagesration mit einbeziehen) oder ausschließlich Fertigfutter zu geben. Sehr empfehlenswert ist das Bozita Robur Light und Sensitive für Bulldogs mit sensiblem Magen und Neigung zu Übergewicht und Bozita Robur Breeder & Puppy XL für Welpen.
Was halten Sie von Verein...bzw. Züchter..., können Sie dazu etwas sagen? Als Konkurrent im Rahmen meiner Mitgliedschaft im EHU bzw. im IRJGV bin ich nicht daran interessiert, über Züchterkollegen in anderen Hundeverbänden herzuziehen. Wenn Züchter solches tun, dürfen Sie Sich über die wahren Interessen die dahinter stecken selbst Ihre Gedanken machen. Jeder soll sich gründlich über den Bulldog informieren, mit Züchtern und Vereinen Kontakt aufnehmen und sich seine eigene Meinung bilden. Was ist eine Ahnentafel? Die Ahnentafel ist ein Dokument, in dem die persönlichen Daten eines Hundes festgehalten werden. Folgende Begriffe werden hierfür verwendet: Abstammungsnachweis, Ahnentafel, Papiere, Pedigree, Stammbaum. In den Rassezuchtvereinen gibt es eine Vereinssatzung, eine Zuchtordnung und es wird ein Zuchtbuch geführt. Damit der Züchter Ahnentafeln für seine Welpen bekommt, muss er bestimmte Auflagen erfüllen und die Zuchtbestimmung des jeweiligen Vereins einhalten. Dadurch wird die Zucht kontrollierbar. Im Zuchtbuch werden nach erfolgter Wurfabnahme die entsprechenden Daten eingetragen. Diese werden meist vom Zuchtwart des jeweiligen Vereins, manchmal auch vom Tierarzt aufgenommen und an die Zuchtbuchstelle weitergeleitet. Die Daten umfassen Name und Zwingername des Hundes, Züchter, Wurftag, Geschlecht, Farbe und eventuell besondere Kennzeichen, Täto- bzw. Chipnummer, sowie die Ahnen, das heißt Namen der Eltern, Groß- und Urgroßeltern (meist 3, manchmal 4 Generationen) mit Zuchtbuchnummern und Ausstellungstiteln. In Deutschland gibt es die Regelung, dass der erste Wurf eines Züchters mit dem Buchstaben A anfängt. Der zweite Wurf mit B usw. bis zum Z-Wurf. Danach wird wieder mit A begonnen. Dies bezieht sich auf die Würfe des Zwingers bzgl. einer Rasse und nicht auf die einzelnen Hündinnen. Am Buchstaben kann man oft ablesen, wie viele Würfe ein Züchter schon hatte und wie viel Zuchterfahrung erwartet werden kann. Im Ausland gelten diesbezüglich oft andere Regelungen. Der einzutragende Welpe bekommt seine Zuchtbuchnummer, welche nur jeweils einmal vergeben wird. Diese Daten aus dem Zuchtbuch überträgt die Zuchtbuchführung auf die Ahnentafel und bestätigt dies mit ihrer Unterschrift (bei Hunden, die bereits zuchtausschließende Fehler aufweisen, wird dies in der Ahnentafel vermerkt, manche Vereine stellen für solche Hunde keine Papiere aus; die Ahnentafel allein berechtigt noch nicht zur Zucht und solch eine Aussage kann auch nicht beim Welpen gegeben werden). Die meisten Vereine haben einen Dachverband. Je nach Satzung werden die Papiere vom Verein oder vom Dachverband ausgestellt. In der Ahnentafel werden nur die Daten des Welpen festgehalten. Dies ist noch kein Dokument zur Zuchterlaubnis. Die Überprüfung der Zuchtzulassung findet in den meisten Vereinen im Alter ab 12 Monaten statt, wobei diese variieren. Jeder Verein hat eine Zuchtordnung, die dies regelt. Erst wenn diese bestanden ist, hat der betreffende Hund seine Zuchterlaubnis. Spielt die Art der Geburt und die Reihenfolge eine wichtige Rolle bei den Welpen? Ist der erstgeborene Welpe der Dominanteste, der letzte Welpe der Ruhigste? Als Art der Geburt sind Normalgeburt, Kaiserschnitt, eine Kombination aus beidem und geplanter Kaiserschnitt nach Kalender zu nennen. Jede Geburtsart birgt auch Risiken in sich, es gibt keine risikofreie Geburt. Bei Normalgeburten haben der erste und der letzte Welpe mehr Arbeit zu leisten. Es kann zu Sauerstoffmangel, Wehenschwäche, vorzeitiger Plazentaablösung kommen. Steißlagen haben es meist schwer zur Welt zu kommen, usw. Keine Geburt gleicht der Anderen. Beim Kaiserschnitt (Hündin hat mit Wehentätigkeit begonnen) kann zu viel Narkotika in die Welpen gelangen. Allgemein jedoch haben hier schwächliche Welpen eine größere Überlebenschance. Auch eine nicht belastbare Hündin bekommt so ihre Welpen. Die natürliche Auslese durch die Natur findet nicht statt. Es ist zudem viel bequemer und einfacher für den Züchter. Bei einem geplanten Kaiserschnitt nach Kalender kann es sein, dass die Hündin hormonell noch nicht voll auf die Geburt eingestellt ist, was zu Problemen beim Milcheinschuss führen kann. Die Reihenfolge bei der Geburt hat keinen Einfluss auf den Charakter, sondern ist bedingt durch die Lage in der Gebärmutter. Normalerweise werden die Welpen im "Reißverschlussprinzip" (abwechselnd ein Welpe aus dem rechten und dem linken Gebährmutterhorn) geboren. Nach der Geburt kann man jedoch bei manchen Welpen schon Charakterunterschiede feststellen. Manche zeigen ein dominantes Verhalten, manche sind extrem in Bewegung, andere sehr ruhig, zeigen verschiedenes Trinkverhalten und sind unterschiedlich im Muskeltonus. Am besten ist der Charakter mit 6 bis 8 Wochen festzustellen, wenn untereinander die eigenen Schwächen und Stärken erprobt werden. Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass ein guter Züchter der Hündin Gelegenheit gibt, selbst erwachsen zu werden und nicht vor einem Alter von 18 Monaten belegen wird. Ebenso wird er seiner Hündin nicht mehr als 2 Kaiserschnitte zumuten und ihr dazwischen Pausen gönnen. Dies ist für den Laien zwar schwer zu kontrollieren, aber er sollte es versuchen. Ich war entsetzt als ich hörte, dass im Ausland manchen Hündinnen bis zu 7 Kaiserschnitte zugemutet werden. Wenn unten nicht mehr geschnitten werden kann, wird in den Flanken weitergemacht. Spätestens hier wird der Unterschied vom Züchter zum Händler deutlich. Der Welpenkäufer entscheidet maßgeblich über das Schicksal des Muttertieres. Wer sich nur für die Welpen interessiert und nicht die Mutter mit einbezieht, unterstützt solche Machenschaften. Sollte die Mutterhündin bei der Geburt verstorben sein, sollte man sich eine tierärztliche Bescheinigung über die Todesursache zeigen lassen. Ohne diese, sollte man den Tod der Mutterhündin bezweifeln. Händler kaufen im Allgemeinen nur Welpen auf. Seitenanfang |